|
|
 |
HISTORIE
-
Leuchtturm Pellworm |
| |
|
| |
Der Turm ist baugleich
mit zwei weiteren Türmen in Nordfriesland, Westerheversand, nördlich
von St. Peter Ording auf der Halbinsel Eiderstedt, und mit dem Leuchtturm
Hörnum auf Sylt. Er ist auf 127 Eichenpfählen von je 13,5
m Länge gegründet. Das Seezeichen wurde aus über 600
einzelnen Stahlsegmenten zusammengeschraubt, die seinerseits in der
Isselburger Hütte gefertigt wurden. Er wird von rund 16000 Schrauben
gehalten. Die früheren Probleme mit der im Turm sich bildenden
Feuchtigkeit, konnten inzwischen behoben werden, seitdem die Luftfeuchtigkeit
im Inneren automatisch geregelt wird.
Im August 2002 wurde die Kennung des Turms auf ein Leitfeuer mit drei
Sektoren umgestellt. Zuvor war Pellworm ein reines Richtfeuer mit
Unterfeuer. Jetzt dient es der Schifffahrt als Leitfeuer durch die
Norderhever, auf dem der Verkehr nach Husum geführt wird.
Der Leuchtturm auf Pellworm, wurde vom ersten Tag der Inbetriebnahme
im Jahr 1907 an elektrisch betrieben. Damals luden zwei Einzylinder
16 PS Diesel 100 Akkumulatoren auf, die während der Nacht den
Strom lieferten. Inzwischen wird der Turm aus dem öffentlichen
Stromnetz gespeist, und bei einem Ausfall sorgt ein Diesel - Notstromaggregat
für die notwendige Energie. Der Brennstoffvorrat reicht für
eine Woche. Die Fresnel-Linse wurde inzwischen gegen eine moderne
Lichtkanone ausgewechselt, ausgestattet mit einem Sechsfachwechsler,
deren Halogen-Lampen jeweils eine Brenndauer von 2000 Stunden haben.
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
| |
|
|
|
| |
Date: 29.07.10
| User online: 7
| |
 |
Gesamt:
|
 |
|
|